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Januar

Haltung zeigen – wie sollten tierische Produkte gekennzeichnet sein?

11.01.2018, 19:00 - 21:30 Uhr |

Podiumsdiskussion zum Thema: Haltung zeigen – wie sollten Fleisch, Eier und andere tierische Produkte gekennzeichnet werden?

Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher beim Einkauf umwelt- und tierfreundliche Haltungsverfahren unterstützen wollen, ist das derzeit nicht möglich, denn sie finden keine verlässlichen Informationen. Einzig auf Bio-Lebensmitteln befindet sich eine staatliche Kennzeichnung. Im konventionellen Bereich sind bisher nur sehr selten Kennzeichnungen auf Fleisch und Milchprodukten vorhanden. Ein staatliches Tierwohl-Label wurde vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung vorgeschlagen. Dieses soll freiwillig eingeführt werden. Verbraucherinnen und Verbraucher wollen mehr Tierwohl, doch können sie bisher an der Ladentheke nur selten die tierischen Produkte aus besserer Haltung erkennen.

Diskutieren Sie mit anderen darüber, wie eine solche Kennzeichnung aussehen muss.

Einführung: Prof. Dr. Achim Spiller, Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte

Im Gespräch:

Dr. Claudia Salzborn (Deutscher Tierschutzbund)
Sophie Herr (Verbraucherzentrale Bundesverband)
Silvia Bender (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) Vertreter*in Bundesministerium für Ernährung, und Landwirtschaft Vertreter*in Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschland Vertreter*in Deutscher Bauernverband

Wo: In den Ministergärten 8, 10117 Berlin
Veranstalter: Vertretung des Landes Schleswig-Holstein beim Bund
Anmeldung: Bis 3.1. an Katrin Wenz, BUND-Bundesverband, Tel: (030) 2 86 75-549, E-Mail: katrin.wenz@bund.net

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft

18.01.2018, 18:00 - 20:00 Uhr |

Agrarökologie – das unterschätzte Potenzial für Ernährung und Landwirtschaft Herausforderungen für die Entwicklungszusammenarbeit

Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Landwirtschaft anders – unsere Grüne Woche“

Um den Hunger weltweit zu beenden und die Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 zu erreichen, bedarf es einer grundlegenden Wende der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik. Immer mehr Akteure sprechen von den Potenzialen der Agrarökologie für diesen Politikwechsel. Doch was genau ist Agrarökologie? Wie kann sie die Landwirtschaft und Ernährungssysteme in Ländern des globalen Südens transformieren? Was bedeutet dies für die Bauern und Bäuerinnen?

Bislang fristet die Agrarökologie als Alternative zur inputintensiven industriellen Landwirtschaft ein Nischendasein und wird trotz der lokal vielfach nachgewiesenen ökologischen und sozialen Potenziale von den Akteuren der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit wenig gefördert.

Welches Engagement ist gefragt von der deutschen Entwicklungszusammenarbeit? Wie positionieren sich relevante Akteure wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) oder die Landwirtschafts- und Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)? Welche wichtigen politischen Prozesse gibt es derzeit und welche politischen Maßnahmen wären nötig, um Agrarökologie viel stärker als einen zentralen Baustein zur Erreichung der SDGs in den Fokus zu nehmen?

Diese Fragen diskutieren:
Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (angefragt)
Beate Scherf, Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
Maria Heubuch, MdEP, Bündnis 90/Die Grünen
Fátima de Moura, FASE Mato Grosso, Brasilien

Wo: Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Schumannstr. 8
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Portugiesisch mit Übersetzung statt.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: dewitz@boell.de

Erster Fachtag Solidarische Landwirtschaft

24.01.2018, 10:00 - 16:00 Uhr |

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft lädt Sie herzlich zum ersten Fachtag über Solidarische Landwirtschaft in Deutschland ein.

Erzeuger-Verbraucher-Kooperationen nach dem Modell der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi oder auch engl. CSA, Community Supported Agriculture) werden für immer mehr kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe eine interessante Alternative, um ihre Existenz zu sichern. Immer mehr Verbraucher*innen wünschen sich ein transparentes, faires und nachhaltig produzierendes Lebensmittelsystem.
Welche Rolle kann Solawi für die Erhaltung von bäuerlichen Betrieben und für den Umbau der Landwirtschaft hin zu einer ökologischen, regionalen Lebensmittelversorgung spielen? Welche rechtlichen und politischen Maßnahmen können dies unterstützen? Welche Potentiale sehen landwirtschaftliche Akteure und die Politik in der Solidarischen Landwirtschaft? In Vorträgen und Podiumsdiskussionen wird das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft mit Verbändevertreter*innen und Politiker*innen diesen Fragestellungen nachgehen und einer interessierten Öffentlichkeit das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft vorstellen.
Eine Veranstaltung des Netzwerks Solidarische Landwirtschaft in Kooperation mit dem Bundesverband der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft), dem Demeter e. V. und der Schweisfurth Stiftung mit Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank und der Böll-Stiftung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Wo: Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstr. 8, 10117 Berlin)
Tagungsbeitrag: 10,00 Euro (inkl. Getränke und Mittagsimbiss)
Anmeldung bis 20.01.18: www.solidarische-landwirtschaft.org/fachtag

Symposium Aufbauende Landwirtschaft

26.01.2018, 14:00 Uhr - 28.01.2018, 13:00 Uhr |

Boden wieder gut machen. Wege zu einer regenerativen Agrarkultur.

Im Fokus des Symposiums stehen Erfahrungsberichte von Landwirten, Gärtnerinnen und Beratern aus Deutschland und Österreich, die verschiedene Aspekte einer aufbauenden Landwirtschaft umsetzen.

Sepp Braun, Dietmar Näser, Margarete Langerhorst und Urs Mauk zeigen am Beispiel ihrer Höfe, wie sie das in Praxis umsetzen.
Anita Idel, Ingrid Hörner, und andere berichten über ihre Erkenntnisse zu Bodenaufbau, Beweidung und Pflanzenstärkung.

Themen werden sein:
-Mischkulturen, Untersaaten, Zwischenfrüchte und Agroforst
-pfluglose und Minimal-Bodenbearbeitung, Direktsaat, Kompostierung und Mulch
-Boden- und Blattsaft-Analysen, Immunsystem der Pflanzen,
-vitalisierende Blattspritzungen, Rotte-Steuerung, Mikroorganismen
-Holistisches Weidemanagement, Wassermanagement und Keyline-Design
-Solidarische Landwirtschaft, Direkt-Vermarktung

Mit Hofrundgang, Vorträgen, Kurzreferaten, einer Podiumsdiskussion und vielfältigen kleinen Arbeitsgruppen wollen wir einen offenen Begegnungsraum schaffen für konventionelle und ökologische Bauern, Gärtnerinnen und andere interessierte Menschen.

Wo: Gemeinschaft Schloss Tempelhof
(Tempelhof 3 |74594 Kreßberg (Baden-Württemberg))

Teilnahmegebühren:
Normal: 220€
Ermässigt: 150€
Sponsoring für junge Leute: 260€
(d.h. 40€ freiwilliger Beitrag damit junge Leute mit wenig Geld mitfinanziert werden können)

Anmeldung: www.schloss-tempelhof.de (Link unten)